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Expand Up @@ -54,13 +54,13 @@ Mein Eindruck aus Berlin: Der politische Wille ist da. Was jetzt entscheidet, is

## Dortmund – die kommunale Ebene

Und dann die dritte Ebene — die, die mir am nächsten ist. In meiner Heimatstadt entsteht gerade das **Open Source Board Dortmund (OSB Dortmund)**: ein unabhängiges Gremium, das die Stimmen von Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenbringt, um Open Source und digitale Souveränität vor Ort zu stärken. Initiiert wird es gleichberechtigt von [Do-FOSS](https://blog.do-foss.de) (der Dortmunder Initiative für Freie und Open-Source-Software) und dem [Fachkreis Digitale Souveränität des BVMW](https://www.bvmw.de/de/ruhrgebiet/fachkreis-digitale-souveraenitaet). Dies geschieht bereits in enger Koordination mit der [Wirtschaftsförderung Dortmund](https://www.wirtschaftsfoerderung-dortmund.de) und der Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source im [Büro des städtischen CIIO](https://www.dortmund.de/rathaus/verwaltung/amt-fuer-angelegenheiten-des-oberbuergermeisters-und-des-rates/ciio/).
Und dann die dritte Ebene — die, die mir am nächsten ist. In meiner Heimatstadt entsteht gerade das **Open Source Board Dortmund (OSB Dortmund)**: ein unabhängiges Gremium, das die Stimmen von Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenbringt, um Open Source und digitale Souveränität vor Ort zu stärken. Initiiert wird es gleichberechtigt von [Do-FOSS](https://blog.do-foss.de) (der Dortmunder Initiative für Freie und Open-Source-Software) und dem [Fachkreis Digitale Souveränität des BVMW](https://www.bvmw.de/de/ruhrgebiet/fachkreis-digitale-souveraenitaet). Dies geschieht bereits in enger Koordination mit der Koordinierungsstelle Digitale Souveränität und Open Source im [Büro des städtischen CIIO](https://www.dortmund.de/rathaus/verwaltung/amt-fuer-angelegenheiten-des-oberbuergermeisters-und-des-rates/ciio/). Eine Zusammenarbeit mit der [Wirtschaftsförderung Dortmund](https://www.wirtschaftsfoerderung-dortmund.de) ist aktuell im Aufbau.

Für mich ist das keine Beobachtung aus der Distanz: Open Elements ist Mitglied im BVMW und Mitgründer von dessen Dortmunder Arbeitsgruppe „Digitale Souveränität", die den Sitz der Wirtschaft im Board übernimmt. Gemeinsam mit Mausbrand und Do-FOSS treten wir hier gerade in Vorleistung — von der Initiative bis zu den Gründungsdokumenten, die wir zusammen erarbeitet haben.

{{< centered-image src="/posts/2026-07-06-oss-un-to-dortmund/bvmw-fachkreis.jpeg" width="100%" showCaption=true alt="Treffen des Fachkreises „Digitale Souveränität" in Dortmund">}}

Das Board berät die Kommune, analysiert und priorisiert gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung — eingebettet in deren Strategie „WFDO 2030: Digitale Souveränität und Open Source". Dortmund nutzt damit seine Rolle als IT-Standort und wirtschaftliches Oberzentrum, um Souveränität nicht nur zu fordern, sondern die dafür nötigen Dienstleistungen und Güter lokal und in kooperativen Modellen bereitzustellen. Die erste Sitzung ist für die DiWoDo 2026 geplant; Charter und Governance liegen von Anfang an [offen auf Codeberg](https://codeberg.org/Open-Source-Board-Dortmund/governance) und werden in Zukunft auf [OpenCode](https://opencode.de/de) umziehen.
Das Board berät die Kommune, analysiert und priorisiert passend zur Strategie „WFDO 2030: Digitale Souveränität und Open Source" der lokalen Wirtschaftsförderung. Dortmund nutzt damit seine Rolle als IT-Standort und wirtschaftliches Oberzentrum, um Souveränität nicht nur zu fordern, sondern die dafür nötigen Dienstleistungen und Güter lokal und in kooperativen Modellen bereitzustellen. Die erste Sitzung ist für die DiWoDo 2026 geplant; Charter und Governance liegen von Anfang an [offen auf Codeberg](https://codeberg.org/Open-Source-Board-Dortmund/governance) und werden in Zukunft auf [OpenCode](https://opencode.de/de) umziehen.

Was auf UN-Ebene „OSPO" heißt und in Berlin als politisches Bekenntnis verhandelt wird, bekommt hier ein konkretes Gesicht: eine Stadt, die Verantwortung für die Software übernimmt, mit der sie ihre Bürgerinnen und Bürger verwaltet. Genau das ist Souveränität als Bau-Entscheidung: keine Absichtserklärung, sondern jemand, der anfängt. Nicht in New York oder Berlin, sondern im Rathaus um die Ecke.

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